Willkommen in der SpuerBAR,
der Ort zum Verweilen, Nachdenken, Träumen


In unregelmäßigen Abständen fülle ich diese Seiten mit Musikvideos, Texten, Buchtipps, Gedanken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Mai 2013

 

Heart of Gaia 

 

Hier ein ganz besonderes Klangerlebnis für Dich!

 

Geh an einen ruhigen Ort, an dem Du Dich wohlfühlst. Vielleicht möchtest Du ein Räucherstäbchen anzünden, ein paar Kerzen. Mach es Dir richtig gemütlich, freu Dich auf das Treffen mit Dir! Und nun schließe die Augen und lausche nur der Musik und sieh, was passiert.

 

Ein wunderschönes Wochenende für Dich!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Mai 2013 

 

"Bis man wirklich Verantwortung übernimmt, gibt es Zweifel, die Möglichkeit, sich zurückzuziehen und immer Ineffizienz.
Was alle Handlungen, Initiativen oder Schöpfungen angeht, so gibt es eine elementare Wahrheit, deren Nichtbeachtung zahllose Ideen und hervorragende Pläne umbringt: dass in dem Moment, in dem man sich definitiv verpflichtet, sich die Vorsehung ebenfalls bewegt.
Alle möglichen Dinge, die sonst nie passiert wären, passieren, um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen folgt aufgrund der Entscheidung und bringt zu eigenen Gunsten alle Arten von Vorfällen und Begegnungen und materieller Unterstützung, von denen kein Mensch geglaubt hätte, dass sie auf diesem Wege kommen würden.
Was immer du meinst oder glaubst, tun zu können, beginne es. Handeln enthält Magie, Anmut und Kraft." 
                     

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

1. Mai 2013  

 

Gebet für diesen Planet 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es tut mit leid Tier denn sie mögen dich so sehr
Sie wollen alles von dir und am Liebsten noch mehr
Deine Haut ist ihre Kleidung
Dein Fleisch ist ihr Essen
Dein Geist ist vergessen

 

Bei dem Versuch das Recht auf Leben
In Gesetze zu verpacken
Haben sie bei dir Tier einige Sätze weggelassen
Deine Schreie zu erhören wurde leider verpasst
Weil du für Menschen
Keine verständliche Stimme hast
Erheb ich meine Stimme für dich
Es scheint noch immer vonnöten
Ihr erinnert euch (nicht) – du sollst nicht töten
Denn du kriegst was du gibst
Bist was du isst


Weißt was das heißt
Alles kommt zurück – alles kommt zurück

Hier ist mein Gebet an diesen Planeten

Der Versuch zu beschreiben was mir nahe geht

Solang sich diese Welt noch dreht werdet ihr meine Stimme hören

Und immer wieder Menschen treffen

Die aufs Leben schwören

 

Wir alle beten für diesen Planeten

Um jeden neuen Tag in Hoffnung zu begegnen

Und unser Licht durchbricht die Nacht

In dem Glauben daran

Dies ist die dunkelste Stunde

Vor dem Sonnenaufgang

 

Es tut mir leid Natur
Denn deine Erben erheben sich gegen dich
Und erledigen dich
Du warst vollkommen in Vielfalt
Und mit allem im Einklang
Bis der Mensch mit Gewalt in dich eindrang

 

All deine Schätze die am Anfang allen gut vertraut
Sie wichen Plätzen die auf Tränen und Blut gebaut
Ich seh die Wunden blinder Wut
Auf deiner Haut entstehen
Obwohl doch die die dich verletzen
 

 

Damit gegen sich gehen

Und dennoch liegt etwas heiliges in deiner Luft
An besonderen Plätzen ein besonderer Duft
Der mir sagt dass jeder Weg so wichtig ist
Wie jeder Fluss
Und jeder Baum, jeder Berg
Dort steht wo er muss

Sie handeln wider ihrer Sinnen
Als wären sie blind
Wenn ihre Ziele nicht im Einklang
 

 

Und selbst um dich Mensch tut es mir leid
Denn du quälst dich selbst die meiste Zeit
Im Krieg mit deinem Ego stehst du neben dir
Ewig die Frage verdrängend weswegen leben wir

Du findest keinen Frieden hier
Wirst zum seelenlosen Wanderer

 

Und dein Lebenskampf geht auf Kosten anderer
Verfolg in Liebe all die Ziele die du gut nennst
Doch gehe nie gegen dein eigenes Blut Mensch

Denn du irrst wenn du denkst
Hier steht jeder für sich
Was gegen uns geht geht gegen dich
 

 

An jedem Start ist ’ne Ziellinie

Und wir sind alle gleich weit
Und aus einer Familie
Um die Tests zu bestehn
Und um weiter zu gehn
Muss jeder sein Ego in Demut zurück nehmen

 

Hier ist mein Gebet an diesen Planeten
Der Versuch zu beschreiben was mir nahe geht
Solang sich diese Welt noch dreht werdet ihr meine Stimme hören
Und immer wieder Menschen treffen
Die aufs Leben schwören
Wir alle beten für diesen Planeten
Um jeden neuen Tag in Hoffnung zu begegnen
Und unser Licht durchbricht die Nacht
In dem Glauben daran
Dies ist die dunkelste Stunde
Vor dem Sonnenaufgang

 

 

 

 

 

 

 

 

27. April 2013

 

Seelenbilder

 

Während meiner Yogalehrerausbildung habe ich eine sehr wirkungsvolle, sanfte Technik kennengelernt, um mit Dir selbst in Kontakt zu kommen. Du wirst Seiten  von Dir auf- und entdecken, die Du nicht vermutet hättest und je mehr Du Dich mit dieser "Arbeit" beschäftigst, umso mehr kommst Du damit in Berührung.

 

Wir haben  Seelenbilder angefertigt. Es braucht dafür nicht mehr, als einen Pappkarton Din A 4 oder Din A 3 , einige Zeitschriften, Kleber und Zeit und Ruhe :-)  

Schau Dir alle Zeitschriften in Ruhe an, blättere sie durch und immer wenn Dich ein Bild anspricht, trenne die Seite heraus. Mach dies solange, bis Du eine Reihe von Bildern oder Fotos für Dich gefunden hast. Wichtig dabei ist, dass Du Dir nicht nur die positiven, beglückenden Fotos raussuchst, sondern auch die, die Dich eher abstoßen, bei denen Du Dich unwohl fühlst oder Du Dir vielleicht sagst: Damit habe ich nun wirklich nichts zu tun.  

Nimm Dir bei der Auswahl Deiner Bilder aber nicht zuviel Zeit, sei spontan. Suche sie Dir intuitiv heraus.

  

Dann lege die Zeitschriften beiseite und suche Dir auf Anhieb das Foto heraus, welches Dich am wenigsten anspricht. Hinterfrage Dich, was genau Dich daran stört, vertiefe dich hinein, was siehst Du in diesem Bild? Vielleicht schreibst Du es auf? Beginne mit: Ich bin...und schreibe dann all das auf, was Dir zu diesem Bild einfällt. Du wirst erstaunt sein, wie tief da manche Erkenntnis geht.

 

Klebe dieses Foto in die Mitte Deiner Pappe und suche Dir nun noch 3, 4 oder 5 andere Fotos aus, die Dich ansprechen. Auf welche Art auch immer.

 

Wenn Du fertig bist, schau Dir Dein Werk in Ruhe an. Lass es auf Dich wirken und dann schreib auf, was Dir dazu einfällt. Was haben diese Fotos mit Dir zu tun? Was sagen Sie über Dich aus?

 

Über das Medium der Bilder kann sich die Seele ausdrücken. Auch das, was sich nicht in Worte fassen lässt kann sich zeigen. Gefühle kommen auf sanfte und heilende Weise in Fluss. Viele Menschen glauben, nicht kreativ zu sein - die Collagen sprechen eine andere, sehr intensive Sprache. Es geht um Ausdruck, nicht um Kunst und Perfektion.    

 

 

 

Meine Soulcollage

 

 

 

Als jeder in unserer Ausbildungsgruppe seine Collage fertig gestellt hatte, wurde jede einzelne in die Mitte gelegt . Anfangs plapperten alle noch aufgeregt durcheinander aber mit der Zeit wurden wir immer stiller und wir versammelten uns im Kreis um diese tollen Seelenbilder anzuschaun. Es war ein feierlicher Moment, jeder spürte es, hier vor uns lagen Collagen von Menschen, die voller Vertrauen ihr Innerstes zeigen. Jeder war nackt, kein Verstecken, kein Überspielen mehr. Ich spüre heute noch tiefe Dankbarkeit für diesen sehr intensiven Moment der Verbundenheit, den wir alle gemeinsam erlebt haben.  

 

Soulcollage in der Yogalehrerausbildung

 

 

 

 

 

 

 

 

25. Februar 2013 

Ayurvedische Fastenzeit

 

Hier ein paar Informationen zur Ayurvedischen Fastenzeit, die alle drei Doshas anwenden können:

1.) Im Ayurveda gibt kein „reines Fasten“.
2.) Viel Trinken & mindestens 1 leichte Suppe
3.) Viel abgekochtes ayurvedisches Wasser regelmäßig im Laufe des Tages trinken (stündlich 1 Tasse, aber nach dem Essen 2 Std. warten, bis man wieder was trinkt und 1 Stunde vorm Schlafengehen nichts mehr trinken)  

 

Vom reinen  Fasten rät der Ayurveda ab, da es das Körper-Geistgefüge schwächt und unter anderem das Jathar-Agni/das Verdauungsfeuer im Menschen schwächt ! 

 

Ernährung

Wichtig ist im Frühjahr eine leichte Ernährung und die Stärkung der Verdauungskraft. 

 

Frühstück
Vor allem das Frühstück sollte leicht sein, denn morgens ist das Verdauungsfeuer noch schwach. Ein zu schweres Frühstück kann vom Körper nicht völlig verstoffwechselt werden und als Folge würden unvollständig verdaute Stoffwechselprodukte entstehen, die sich im Körper ansammeln und seine Funktionen behindern.  

 

Empfehlenswert ist ein warmes Frühstück, wie z.B.:

 

Olgas ayurvedischer Frühstücksbrei

für 1 Person
Zubereitungszeit etwa 10 Minuten
Zutaten:
 

 

200 ml Vollmilch oder 100 ml Süße Sahne und 100 ml Wasser
4 Eßl. Dinkelschrot frisch gemahlen
2 Eßl. Trockenobst
½ Teel. Ghee
1 Msp. Ingwerpulver
1 Msp. Zimtpulver
1 Msp. Kardamonpulver
1 Teel. brauner Zucker

Milch, Trockenfrüchte und Dinkelschrot in einem Topf unter Rühren erhitzen. Anschließend Ghee sowie Gewürze dazugeben und alles kurz aufkochen lassen. Bei niedriger Hitze 4 bis 6 Minuten quellen lassen, je nachdem ob der Brei dick- oder dünnflüssiger werden soll.
Diesen Frühstücksbrei können Sie auch mit jeder anderen Getreidesorte zubereiten, geschrotetes Getreide eine halbe Stunde vor dem Kochen in Wasser einweichen. Sie können nach Belieben Sultaninen, getrocknete Feigen, Datteln, Aprikosen oder Pflaumen verwenden. Als Gewürze eignen sich weiter gut Sternanis, Anis, Fenchel, Gelbwurz. Experimentieren Sie ruhig.


Als Getränke zur Aktivierung der Verdauung und des Stoffwechsels eignen sich am Morgen zum Beispiel Kapha-Tee oder heißes Ingwer-Wasser mit etwas Zitrone und Honig (Honig niemals über 38 Grad erhitzen). Wichtig ist hier jedoch, dass der Honig erst hinzugegeben werden soll, wenn der Tee auf Körpertemperatur abgekühlt ist. Honig sollte nicht erhitzt werden, da er sonst Stoffwechselschlacken erzeugt.  

 

Mittagessen


Zur Unterstützung der Verdauungskraft können Sie ca. 15 Minuten vor dem Mittagessen ein paar kleine Ingwerstücke mit etwas Zitronensaft und einer Prise Salz essen.
Die Hauptmahlzeit sollte mittags sein, da zu diesem Zeitpunkt die Verdauungskraft am größten ist.
Als Getränk zum Mittagessen eignet sich besonders ein Glas Lassi. Dies ist ein leckeres Joghurtgetränk, das in Indien überall bekannt und beliebt ist. Es hilft, die Nahrung besser zu verdauen. Lassis können in vielen verschiedenen Variationen zubereitet werden:

Qualitativ hochwertigen, stichfesten Joghurt mit lauwarmem Wasser verquirlen (1 Teil Joghurt und 3 - 4 Teile Wasser). Für süßes Lassi geben Sie außer etwas Rohrzucker z. B. Ingwer, Kardamom und Zimt oder Rosenwasser hinzu

Abendessen


Das Abendessen sollte nicht zu spät eingenommen werden und auch nicht zu schwer sein. Günstig sind leicht verdauliche, warme Speisen. Neben Gemüse- oder Reissuppen eignet sich z. B. auch eine dünne Mungbohnensuppe aus gelben Mungbohnen (ca. eine 3/4 Stunde köcheln lassen, bis die Mungbohnen/linsen zerfallen – nicht zu dick zubereiten, da sonst schwerer verdaulich). Diese Suppe wird als Dal bezeichnet und ist auch ein wichtiger Eiweißlieferant für Vegetarier! Über den Tag verteilt stärkt heißes Ingwer-Wasser (Pittadosha-Menschen sollten weniger das Ingwerwasser trinken, besser dann das 10 min. abgekochte ayurvedische Wasser warm/nicht zu heiß/ trinken) die Verdauungskraft und hilft dem Körper, die Nahrung besser auszuwerten und Schlackenstoffe auszuscheiden.

Hier das Rezept zur Ingwerwasser-Herstellung:
1 Liter Wasser mit 4 Scheiben frischen, geschältem und gewaschenem Ingwer (4 x à 5 mm Durchmesser) bei offenem Deckel auf ½ Liter Wasser runter kochen/reduzieren lassen.
Kann über den Tag verteilt getrunken werden. Hilft besonders im Frühjahr Schlacken auszuspülen, das Immunsystem zu stärken und den Appetit anzuregen.
Für den Pitta Dosha dominierten Menschen sollten nicht so viel von dem Wasser trinken, da sonst sich im Körper zu viel Hitze/Energie staut!

Hier die leichte "Vedisch" ayurvedische Mungdalsuppe:
Surya Devalas Mungdalsuppe
Für 2- 4 Personen
Zubereitungszeit 1 Stunde
Zutaten:
1 Tassen Mung-Dal/geschält
5- 6 Tassen Wasser
3 TL Ghee oder Sonnenblumenöl
1 kleine Zucchini (in kleine Würfel geschnitten)
2- 3 reife Tomaten blanchiert & filetiert, ½ Tasse Blumenkohlröschen
½ TL Ingwer f.g., ½ TL braune Senfkörner, ½ TL Koriander
½ TL Fenchel, ¼ TL schwarzer Pfeffer , ¼ TL Gelbwurz
¼ TL Asafoetida
Steinsalz, nach belieben ca. ½- 1 Tl.


Ghee/deutsche Aussprache Gie in einem tiefen Topf erhitzen, Senfkörner anschwitzen und anschließend die übrigen, zuvor frisch gemahlenen Gewürze und den gehackten Ingwer dazugeben. Mung-Dal (vorher 3-4 mal im Sieb gründlich mit kalten waschen, bis das Wasser keinen Schaum mehr bildet) mit anschwitzen und bei mittlerer Temperatur ca. 3 Minuten unter ständigem Rühren andünsten. Nun das kleingeschnittene Gemüse (vorher die Tomaten mit heißem Wasser abbrühen, Haut abziehen, Kerngehäuse entfernen und in feine Filetstücke schneiden) dazugeben und nochmals 3 Minuten bei mittlerer Temperatur anschwitzen. 5- 6 Tassen heißes Wasser dazugeben, gut umrühren und bei geschlossenem Deckel weiterkochen lassen. Alle 5 Minuten umrühren und solange kochen, bis die geschälten Munglinsen gar sind. Eventuell noch etwas Wasser nachgeben. Dieses Dalgericht passt zu jedem Reis- und Gemüsegericht.
Tipp: Für alle 3 Doshas gilt: Zum Schluß frische Kräuter zufügen, & unterziehen und sofort servieren! Es passen zu Dal: Petersilie, Majoran, frisches Korianderkraut, frische Curryblätter oder Basilikum. Variiere jedes mal mit einem andern feingehackten Kraut (ca. 1-2 TL.)!
(Informationen von Frank W. Lotz) 

 

 

 

 

22. Februar 2013 

Ein wunderschönes Wochenende

 

Für die, die es heute abend zur Meditation nicht schaffen und natürlich auch für alle anderen hier ein wunderschönes Lied über Mutter Erde.  

Vielleicht nimmst Du Dir an diesem Wochenende ja mal 20 min. Zeit, ziehst Dich zurück in einen Raum, in dem Du ungestört bist, zündest eine oder mehrere Kerzen an, setzt  Dich bequem hin, wenn Du magst, schließe die Augen und lausche nur der Musik :-)  Dies ist eines meiner Lieblingsstücke.

 

Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende!
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


31. Dezember 2012, 17:12

Frohes Neues Jahr 2013!

Heute nimmst du Abschied,
lässt das alte Jahr los.
Mit all seinen Träumen, seinen Tränen,
den verpassten und den genutzten Chancen.
Heute beginnt etwas Neues.
Erlebe die Magie.
Genieße sie.
Bewahre dir davon etwas auf
für die übrigen Tage des Jahres.

Ich wünsche allen ein wunderschönes Jahr 2013 und bedanke mich für die vielen tollen und wunderbaren Begegnungen, Gespräche und das Vertrauen, dass mir entgegengebracht wurde. Ich freue mich, wenn wir uns im nächsten Jahr wiedersehen!

Redakteur

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25. Dezember 2012, 11:56


Den Himmel spüren
die Erde fühlen
um mich nichts als
Licht und Weite

Ausgespannt
zwischen den Welten
gehalten und frei!

In mir die Ahnung
von einer Wahrheit,
die keine Worte kennt,
eins mit dem Unendlichen,
eins mit dem Grund
der mich trägt.

Ich wünsche allen ein wunderschönes Weihnachtsfest!

Redakteur

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21. Dezember 2012, 15:04

Jul(Thomasnacht)

Heute ist die dunkelste Nacht des ganzen Jahres und in vielen Kulturen wird symbolisch das Licht geboren. Die Tage werden wieder länger und die Nächte verkürzen sich. Diese Nacht ist mit vielen alten Riten und Bräuchen verbunden. Die Wohnung wird geräuchert und gereinigt. Abends werden alle Kerzen gelöscht, die Lichter ausgemacht. Man bleibt in der Dunkelheit bis Mitternacht um dann das Jullicht oder draußen das Julfeuer, symbolisch für das Licht, das wiedergeboren wird und sich ewig erneuert, zu entzünden. Man schenkt sich Kugeln (früher Äpfel) mit besonderen Segenswünschen, man orakelt. In dieser Nacht werden Jahreskarten, Jahresrunen gezogen. Mit der Wiedergeburt des Lichts schaut man, was das neue Jahr bringen wird.

_Tipps für die Julnacht_

Verbringe diese Nacht bewußt
Du kannst ein paar Freunde einladen oder dich mit ihnen treffen
Räuchere Deine Wohnung und räume sie auf
Stelle etwas für die Naturwelten hinaus (Körner, Milch.​.​)und danke ihnen für die Fülle und den Segen im neuen Jahr
Lege Dir ein Orakel bereit, dass Du sehr liebst
Lösche das Licht und warte bis Mitternacht
Entzünde eine Kerze
Ziehe Deine Jahreskarte/​-rune

(aus dem Buch:​Advents- und Weihnachtsrituale von Jeanne Ruland)

Redakteur

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20. Dezember 2012, 17:38

Innehalten



In der Hektik des Alltags bleibe ich stehen.
Ganz still. Für einen kurzen Moment atme ich
achtsam ein und aus. Spüre mich wieder selbst.
Lächele. Und gehe weiter.

Redakteur

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16. Dezember 2012, 17:42

Der Nussknacker

Heute war ich mit meiner Tochter in dem Konzert "Der Nussknacker". Es war wunderschön und einmal mehr habe ich gemerkt, wie sehr mich bestimmte Musikstücke berühren, mein Herz öffnen, in eine glückliche, freudige, warme Stimmung versetzen. Bei dieser Musik wird das kleine Mädchen wieder angesprochen.

Auch bei vielen anderen Müttern habe ich ein Lächeln auf dem Gesicht entdecken können, verträumte Blicke und man ertappt sich dabei, dass man sich doch tatsächlich immer noch verzaubern lässt,​von verliebten Blicken zwischen dem Prinz und der Auserwählten, von dem wunderschönen Hochzeitskleid, der Welt, in der alles gut wird und es soviel mehr gibt. Ein Gefühl, dass man oft vergisst und in diesen kurzen Momenten noch einmal zum Vorschein kommt.

Ich bin sehr dankbar dafür und werde nicht aufhören, mich immer wieder von dieser Musik verzaubern zu lassen.

Wer das auch möchte, hier sind zwei Melodien. Lasst Euch verzaubern :​-)

http:​/​/​youtu.​be/​iOY1SXFwdNw

und

http:​/​/​www.​youtube.​com/​watch?​gl=DE&hl=de&v=C924eNQwRm4


Ich wünsche allen einen schönen 3. Advent!

Redakteur

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21. September 2012, 11:01

Erinnerung


















Es gibt immer wieder Momente, in denen man mit Erinnerungen in Berührung kommt, die schon lange zurück liegen. Man fühlt sich plötzlich zurück versetzt in längst vergangene Tage.​.​die damit verbundenen Gefühle kommen wieder, manchmal verbunden mit einem Geruch oder Geschmack. Je nachdem, woran man sich erinnert.

Ich hatte heute solch einen Moment. Im Radio lief ein Lied, welches ich früher sehr oft gehört habe. Plötzlich tauchte ein Bild in mir/​vor mir auf: Mein Vater und ich im Auto, er fährt mich irgendwohin und ich habe die Cassette mit diesem Lied mit ins Auto genommen. Nach einer Weile sagte er: "Kind, dat is ein schönes Liedche" :​-) Ich erinnerte mich, wie sehr ich mich darüber gefreut habe, wie verbunden ich mich mit ihm fühlte und sah ihn vor mir, als den Menschen, der er war. Ich schätze, er war damals so alt wie ich heute. Hatte Pläne, war eingespannt in der Arbeit, jung und gesund.​.​.

Dieses warme Gefühl mischt sich auch mit einer Traurigkeit, so richtig kennengelernt haben wir uns nie. Weil wir Menschen immer versuchen, das Gesicht zu wahren, über Dinge, die schmerzen oder tief berühren hinweg zu gehen. Auch gegenüber unseren Kindern um sie zu beschützen oder nicht zu belasten. Ich hätte es schön gefunden, etwas mehr von ihm zu erfahren, zu erspüren. Was machte ihn traurig, was glücklich? Was war sein innigster Wunsch und warum blieb es ein Wunsch?

Letztendlich kann man Menschen nur verstehen, wenn sie sich öffnen. Und indem man sich selbst öffnet. Ich glaube, dieser Wunsch wird bei vielen Menschen immer stärker.

Vielleicht beginnen wir heute noch damit, nicht zu lachen, wenn wir weinen möchten, niemandem zuzustimmen, wenn wir dagegen sind, ein Problem nicht länger vor uns herzuschieben.​.​.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und schicke meinem Vater nochmal sein Lied. Es wird sicher ankommen, dort wo er nun ist.​.​.

Redakteur

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28. Juli 2012

 

Hier ein kleiner Gruß  mit den besten Wünschen zum Wochenende. Ein kurzer Moment zum inne halten, zum auftanken und durchatmen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27. Juli 2012

 

Ich hab ein zärtliches Gefühl

 

Ich hab' ein zärtliches Gefühl
Für jeden Nichtsnutz, jeden Kerl
Der frei herumzieht ohne Ziel
Der niemals Knecht ist, niemals Herr

Ich hab' ein zärtliches Gefühl
Für den, der seinen Mund auftut
Der Gesten gegenüber kühl
Und brüllt, wenn's ihm danach zumut

Ich hab' ein zärtliches Gefühl
Für den, der sich zu träumen traut
Der, wenn sein Traum die Wahrheit trifft
Noch lachen kann --- wenn auch zu laut

Ich hab' ein zärtliches Gefühl
Für jede Frau, für jeden Mann
Für jeden Menschen, wenn er nur
Vollkommern wehrlos lieben kann

Ich hab' ein zärtliches Gefühl
Für jede Frau, für jeden Mann
Für jeden Menschen, wenn er nur
Vollkommern wehrlos lieben kann...

Herman van Veen  

 

 

 

 

 

16. Juli 2012

 

Wieder da

 

Eine Woche voller Sonne und Wärme liegt hinter mir.  Ein leichter, warmer Wind und Sonnenstrahlen auf meiner Haut, versinken und träumen im Meerwasser,leise Gitarrenmusik am Strand, die Füße von Sand bedeckt, der Geruch von gegrilltem Fisch in der Luft, nachts das Lied der Zikaden und das Meerrauschen...es war wunderschön und viel zu kurz.

 

 


 

 

 

 

 

24. April 2012 

 

 

Das Leben, das ich selbst gewählt

Ehe ich in dieses Erdenleben kam

Ward mir gezeigt, wie ich es leben würde.
Da war die Kümmernis, da war der Gram,
Da war das Elend und die Leidensbürde.
Da war das Laster, das mich packen sollte,
Da war der Irrtum, der gefangen nahm.
Da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,
Da waren Haß und Hochmut, Stolz und Scham.

Doch da waren auch die Freuden jener Tage,  
Die voller Licht und schöner Träume sind,
Wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage,
Und überall der Quell der Gaben rinnt.
Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,
Die Seligkeit des Losgelösten schenkt,
Wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden
als Auserwählter hoher Geister denkt.

Mir ward gezeigt das Schlechte und das Gute,  
Mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.
Mir ward gezeigt die Wunde draus ich blute,
Mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.
Und als ich so mein künftig Leben schaute,
Da hört ein Wesen ich die Frage tun,
Ob ich dies zu leben mich getraute,
Denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.

Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme —  
»Dies ist das Leben, das ich leben will!« —
Gab ich zur Antwort mit entschloßner Stimme.
So wars als ich ins neue Leben trat
Und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
So ward ich geboren in diese Welt.
Ich klage nicht, wenns oft mir nicht gefällt,
Denn ungeboren hab ich es bejaht.

Hermann Hesse 
 

 

 

 

 

21. April 2012

 

Die Kraft der Musik oder Dein Moment

 

Gestern abend, nach meinem Meditationsunterricht, war ich alleine im Studio und wollte eigentlich, so wie immer, meine Sachen zusammen räumen und nach Hause fahren. Im Hintergrund lief noch der CD Player. Irgendwie merkte ich, dass mir noch etwas fehlte. Ich war noch nicht bereit für zu Hause und blieb noch im Unterrichtsraum. Mittlerweile war es etwas dunkler draußen geworden, die Lichter hatte ich ausgeschaltet, nur noch 3 Kerzen erhellten den Raum ein wenig. Hier stand ich nun und über die Boxen hörte ich ein wunderschönes Lied. Mein Körper bewegte sich wie von selbst, erst langsam, in einem kleinen Radius. "Albern" dachte ich, "wenn Dich jetzt jemand sehen würde." "Tut es aber nicht", sagte mein anderes ich. "Los mach, das ist DEIN Moment, der ganze Raum nur für Dich, beweg Dich, tu was Du willst, nimm Dir was Du brauchst, folge mir". Ich wurde immer mutiger, immer mehr vergaß ich alles um mich herum. Zwischendurch kam wieder die Stimme: "Aber die Kinder...hast Du nichts anderes zu tun. Du immer, mit Deinen Extravaganzen. Wäsche steht auch noch rum." "Nö, es gibt jetzt nichts wichtigeres, tanz, tanz."  

 

Immer wieder begegnen mir in meinem Leben Lieder, die mich tief berühren. Die mich in eine andere Welt versetzen, frei, glücklich, unbeschwert werden lassen.  Besondere Lieder, die etwas in meinem Innersten freisetzen. 

 

Vielleicht magst Du es auch mal ausprobieren? Abends, wenn der Tag vorüber ist.  Wenn Du allein bist. Vielleicht hast Du auch einen kleinen Raum, in den Du Dich zurückziehen kannst. Vielleicht möchtest Du aber auch mit Deinem Partner tanzen, mit Deinen Kindern? Vielleicht auch einfach nur die Augen schließen und der Musik lauschen?  Erlaube es Dir, komm zur Ruhe, sorge für Dich. Wenn Du damit anfängst, wirst Du immer wieder Menschen begegnen, die Dich belächeln. Sie wollen Dich entmutigen, so auf die Art: "Also ICH habe keine Zeit dafür..." (verächtlicher Tonfall, Du verstehst?!). So wirst Du verunsichert und Du kommst Dir blöd vor, dich zu der Musik zu bewegen, da zu stehen, mit geschlossenen Augen, einfach so, Dir zu erlauben, Dich einfach nur gut zu fühlen. Lasse Sie, lächle und lass Dich nicht beirren.  

 

Ich möchte Dir auch nicht das Lied vorenthalten. Wenn Du Lust und Zeit hast, höre es Dir an. Wenn Du magst, schließ die Augen und warte ab, was passiert. Sorge für Dich, niemand sonst kann es so gut wie Du!

 

Dies ist mein Wochenendgruß an Euch, lasst es Euch gut gehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10. Februar 2012

 

So herrlich einfach und so wahr!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In meinem Leben - Songtext

In meinem Leben
Bin ich oft geflogen
Bin ich tief gefallen
Und manchmal auch ertrunken
Ich hab gewonnen
Und ich hab verloren
Und ich bin gestorben
Und wieder neu geboren
Ich hab gegeben
Und ich hab genommen
Wir haben uns gefunden
Wir sind so weit gekommen
Ich bin mir nah
Und immer wieder fremd
Das hat was von Allein sein
Und das mich keiner kennt

Ich will nicht arm sein
Und Geld macht mich nicht reich
Manchmal ist Leben schwer
Und meistens finde ich es leicht
Ich hab geweint
Und ich hab gelacht
Und endlich rausgefunden
Was mich schöner macht
Ich hab getrunken
Und ich hab geraucht
Und ich hab meine Kräfte
Komplett aufgebraucht
Und wenn ich wieder
Auf die Beine komme
Ist immer wieder Leben
Ist immer wieder Sonne

Und hier bist du
Hältst meine Hand und lachst
Weil du mich besser kennst als ich
Ich bin verliebt in dich
Mein Leben will
Ich mir nicht vorstellen ohne dich

In meinem Leben
Bin ich oft geflogen
Ich hab auch schon gelogen
Und dich und mich betrogen
Ich hab geliebt
Und war davon betrunken
Ich flog hinauf zum Himmel
Und bin ganz tief gesunken
Ich lass mich hängen
Und steh dann wieder auf
Ich leb so gesund
Und Drogen nehm ich auch
Ich zähl die Jahre
Und ich zähl sie nicht
Ich steh im Dunkeln
Und ich mag das Licht

Und hier bist du
Hältst meine Hand und lachst
Weil du mich besser kennst als ich
Ich bin verliebt in dich
Mein Leben will
Ich mir nicht vorstellen ohne dich

Ich liebe manche Menschen
Und manche lieben mich
Und die die mich nicht lieben
Die vermisse ich nicht
Ich liebe meine Kinder
Und ich liebe dich
Und manchmal fühl ich gar nichts
Dann fühl ich nicht mal mich
Ich wünsch mir Frieden
Und Gelassenheit
Ein Herz das immer warm ist
Ich bin noch nicht so weit

Freiheit tut mir gut
Ich tu mir manchmal weh
Ich fühl mich stark
Auch wenn ich gerade
Nicht so gerade steh
Meine Angst vorm Sterben
Verwandelt sich in Luft
Löst sich langsam auf
Weil mich das Leben ruft

Und hier bist du
Hältst meine Hand und lachst
Weil du mich besser kennst als ich
Ich bin verliebt in dich
Mein Leben will
Ich mir nicht vorstellen ohne dich
Mit dir will ich weiter und ich folge dir
Und du nimmst immer auch von mir
Ich bin verliebt in dieses Leben
Und ich bleib noch mal so lange hier
bei dir
Ich bleib noch mal so lange hier
bei dir

 

 

 

 

 

10. Februar 2012

 

Unmöglich?

 

 

"Es macht keinen Sinn, es zu versuchen" sagte Alice,
"man kann unmögliche Dinge nicht glauben."
"Ich wage zu behaupten, dass Du nicht viel
Übung darin hast", sagte die Königin.
"Als ich in deinem Alter war, tat ich das bereits
jeden Tag eine halbe Stunde lang.
Ja, manchmal hatte ich bereits vor dem
Frühstück bis zu sechs unmögliche Dinge geglaubt."

Lewis Carroll

 

 

14. Januar 2012

 


Wir brauchen Berührung, wie wir Nahrung brauchen

 

Ich habe einen sehr schönen Artikel über Berührung gelesen, den ich hier auszugsweise reinstellen möchte. Ich finde diesen Bericht sehr treffend:

 

Sanfte Berührung erzeugt unmittelbar Vertrauen und Wohlbefinden - und das weit stärker als jede Form der verbalen Zuwendung.

 

Die körperlich und psychisch heilende Wirkung von Berührungen, sei es nun Massage oder Kuscheln, ist wissenschaftlich längst erwiesen. Unabhängig vom jeweiligen Krankheitsbild hilft die Körper und Seele entspannende, stress- und angstreduzierenden Wirkung der Berührung beim Selbstheilungsprozess.  

 

Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien, welche dies bei einem breiten Spektrum an Krankheitsbildern bestätigen. So erholen sich Babys schneller und entwickeln sich besser, wenn sie viel Berührung erfahren, Berührtwerden hilft gegen Schmerzen aller Art, entspannt Asthmapatienten und verbessert bei Alzheimer-Patienten Gedächtnisleistung und Stimmung. Auch viele Hautkrankheiten können durch regelmäßige Massagen geheilt werden, tatsächlich wird von einigen Forschen sogar ein kausaler Zusammenhang bei der Entstehung von Hautkrankheiten vermutet: Einige Studien legen nahe, dass sie gehäuft bei Menschen auftreten, die in ihrer Kindheit wenig körperliche Zuwendung erfahren haben.

 

 

Mit einem breiten Angebot an Körpertherapien, Massagen und Berührungen, durch neue Ideen wie Free Hugs, Kuschelpartys und Massagetausch wird das „Kuscheldefizit" unserer Gesellschaft nun mehr und mehr geheilt. Wie wichtig und tiefgreifend die Erfahrung von Nähe für unsere innere Heilung ist, beginnen wir vielleicht gerade erst wirklich zu verstehen.

 

 

 

 

24. Dezember 2011

 

 

Das Fest der Hoffnung und des Lichtes
Es rückt nun näher Tag für Tag
Geborgenheit und Glück verspricht es
Vertrauen, was auch kommen mag

Legt ab die Hast, besinnt euch wieder
Was dieses Fest im Ursprung war
Es strahlte einst ein Stern hernieder
Er leuchtet seitdem immerdar

Er will uns wärmen, Hoffnung geben
Und säen frohe Zuversicht
In jedes Erdenmenschen Leben
Vergessen wir die Botschaft nicht

Vor lauter Jagd nach den Geschenken
In Unrast und Geschäftigkeit
Vor lauter kurzem Alltagsdenken
Vor lauter Lärm und Heftigkeit

Vor lauter Glanz und lauter Flimmer
Und herrlichem Geschenkpapier
Vor heimeligen Kerzenschimmer
Vor lauter Fernsehspaß beim Bier

Gedenket jener hier auf Erden
Die auf der Schattenseite sind
Der Alten, Schwachen, Ausgezehrten
Der Mutter mit dem kranken Kind

Auch jener, die mit Hass geschlagen
In Rache die Erfüllung sehn
Und die in Wahnsinnstaten wagen
Sich an der Menschheit zu vergehn

Lasst dieses Fest vor allen Dingen
Ein Fest euch der Besinnung sein
Und Frieden in die Herzen bringen
Und mit ihm Kraft, um zu verzeihen

 

 

Ich wünsche allen ein wunderschönes, besinnliches Weihnachtsfest! 

 

 

 

4. Dezember 2011

 

Barbaratag

 

Heute ist der Tag der heiligen Barbara. Sie lebte in der Spätantike und bekannte sich gegen den Willen ihres Vaters zum Christentum. Als sie daraufhin in einen Turm gesperrt wurde, konnte sie kurze Zeit später fliehen, wurde aber schnell wieder gefaßt. Auf dem Weg ins Gefängnis blieb ein Zweig an ihrem Gewand hängen. Sie stellte ihn ins Wasser und er erblühte an Ihrem Todestag, als ihr Vater sie eigenhändig enthauptete.  

Sie ist das Symbol für Wehr- und Standhaftigkeit und für das ewige Leben. Der Gedenktag ist der 4. Dezember und es gibt zahlreiche Riten und Bräuche.  

In alter Tradition gehen die Frauen um Mitternacht oderr in der Früh zu einem Obstbaum (Apfel, Kirsche, Birne, Pflaume..) und schneiden Zweige ab, die dann ins Wasser gestellt werden. Die Knospen sollen bis zum Heiligen Abend aufblühen und so das neue Leben in die Wohnung bringen. Das Leben hört mit dem Tod nicht auf. Es erneuert sich immer wieder. Erblühen die Zweige, so wird dies als gutes Omen gedeutet, weil es Glück bringen soll.  

 

 

 

26. November 2011

 

Die Geschichte vom Bleistift


Der Junge sah zu, wie die Großmutter einen Brief schrieb. Irgendwann fragte er: „Schreibst du eine Geschichte, die uns passiert ist? Ist es vielleicht sogar eine Geschichte über mich?“
Die Großmutter hielt inne, und mit einem Lächeln sagte Sie zu ihrem Enkel: „Es stimmt, ich schreibe über dich. Aber viel wichtiger als die Worte ist der Bleistift, den ich benutze. Es wäre schön, du würdest einmal so wie er, wenn du groß bist.“
Der Junge schaute den Bleistift verwirrt an und konnte nichts Besonderes an ihm entdecken. „Aber er ist doch genau wie alle anderen Bleistifte!“
„Es kommt darauf an, wie du die Dinge betrachtest. Der Bleistift hat fünf Eigenschaften, und wenn du es schaffst, sie dir zu Eigen zu machen, wirst du zu einem Menschen, der in Frieden mit der Welt lebt.
Die erste Eigenschaft: Du kannst große Dinge tun, solltest aber nie vergessen, dass es eine Hand gibt, die deine Schritte lenkt. Diese Hand nennen wir Gott, und Er soll dich immer seinem Willen entsprechend führen.
Die zweite Eigenschaft: Manchmal muss ich das Schreiben unterbrechen und den Anspitzer benutzen. Dadurch leidet der Stift ein wenig, aber hinterher ist er wieder spitz. Also lerne hin und wieder Schmerzen zu ertragen, denn sie werden dich zu einem besseren Menschen machen.
Die dritte Eigenschaft: Damit wir Fehler ausmerzen können, ist der Bleistift mit einem Radiergummi ausgestattet. Du musst begreifen, dass Korrigieren nichts Schlechtes, sondern dringend erforderlich ist, damit wir auf dem rechten Weg bleiben.
Die vierte Eigenschaft: Worauf es beim Bleistift ankommt, ist nicht das Holz oder seine äußere Form, sondern die Graphitmine, die in ihm drinsteckt. Also achte immer auf das, was in dir vorgeht.
Schließlich die fünfte Eigenschaft des Bleistifts: Er hinterlässt immer eine Spur. Auch du musst wissen, dass alles, was du im Leben tust, Spuren hinterlässt und daher versuche, dass was du gerade tust, ganz bewusst zu machen.“

Paulo Coehlo 

 

 

 

6. September 2011

 

Mitgefühl, Dankbarkeit, Trauer, Hoffnung, Frieden und Liebe.

Manchmal muss es erst wieder ganz still werden.....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25. August 2011

 

Ein Text, den sicher manche schon kennen, aber so schön ist, dass ich ihn trotzdem hier einstelle:

 

Die Einladung

Es interessiert mich nicht,
wie du deinen Lebensunterhalt verdienst.
Ich will wissen,
wonach du dich so sehr sehnst,
dass es dir wehtut,
und ob du davon zu träumen wagst,
wonach sich dein Herz verzehrt.

Es interessiert mich nicht,
wie alt du bist.
Ich will wissen,
ob du es riskierst,
für deine Liebe als Narr dazustehen,
für deine Träume und das Abenteuer,
zu leben.

Es interessiert mich nicht,
wie deine Sterne stehen.
Ich will wissen,
ob du bis zu deinem wirklichen Leid vorgedrungen bist,
ob dich der Verrat des Lebens geöffnet hat
oder ob du dich zusammengezogen
und verschlossen hast vor Furcht oder weiterem Kummer:

Ich will wissen,
ob du Schmerz aushalten kannst,
meinen oder deinen eigenen,
ohne zu versuchen,
ihn zu verstecken,
verblassen zu lassen oder zu manipulieren.

Ich will wissen,
ob du Freude empfinden kannst,
meine oder deine eigene,
ob du voller Wildheit tanzen kannst
und dich von den Finger- bis zu den Zehenspitzen
in einen Rausch versenken kannst,
ohne zu mahnen, vorsichtig zu sein, oder realistisch,
oder an die Grenzen des Menschseins zu erinnern.

Es interessiert mich nicht,
ob die Geschichte,
die du mir erzählst,
wahr ist.
Ich will wissen,
ob du einen anderen enttäuschen kannst,
indem du dir selber treu bleibst.
Ob du die Anschuldigung betrogen zu haben,
ertragen kannst
und ob du nicht deine eigene Seele betrügst.

Ich will wissen,
ob du treu sein kannst
und damit vertrauenswürdig.
Ich will wissen,
ob du Schönheit sehen kannst,
auch wenn sie nicht jeden Tag sichtbar ist.
Und ob du dein Leben aus Gottes Gegenwart speist.
Ich will wissen,
ob du mit Versagen leben kannst,
deinem und meinem,
und trotzdem noch am Ufer des Sees stehen kannst
und dem Silber des Vollmondes " Ja " zurufen kannst.

Es interessiert mich nicht,
wo du wohnst und wie viel Geld du hast.
Ich will wissen,
ob du nach einer Nacht voller Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst,
ausgelaugt und zermartert,
und tun kannst, was für die Kinder getan werden muss.

Es interessiert mich nicht,
wer du bist,
oder wie du hierher gekommen bist.
Ich will wissen,
was dich in deinem Inneren hält,
wenn alles andere wegbricht.

Ich will wissen
ob du mit dir allein sein kannst,
und ob du die Gesellschaft,
die du in diesen einsamen Momenten hast,
wahrhaft magst.



("Uriah Mountain Dreamer")

 

 

 

 

 

 10. August 2011

 

Liebe Freundin,

 

wir kennen uns seit 22 Jahren und als ich heute Richtung Harbach gefahren bin, fiel mir sovieles wieder ein. Es war mein erster Arbeitstag in der Schaumstofffabrik, als mir auf dem Arbeitsweg morgens jemand ganz dreist die Vorfahrt nahm. Kurz darauf sollte ich feststellen, dass dieser jemand den gleichen Weg hatte wie ich, auch Du hattest dort Deinen Arbeitsplatz. Ganz schnell wurden wir Freundinnen, hatten gemeinsam Liebeskummer und als kurze Zeit später Deine Mutter starb hat uns dass nur noch enger zusammen geschweisst. Die Jahre gingen ins Land mit schönen und nicht so schönen Dingen, wir hatten viele tolle Jahre mit einer super Clique die aus 4 Pärchen bestand. Darunter auch Du mit Deinem späteren Ehemann.  

Irgendwann trennten sich unsere Wege, aber Du warst bei mir, als ich am Boden lag wegen einer unschönen Trennung, hast bei mir geschlafen, geduldig meinem Gejammer zugehört. Mit Dir konnte ich stundenlang lachen, über Witze, die sonst niemand witzig fand. Weisst Du noch: "Sitzen zwei Fische auf einem Baum, kommt ne Kuh vorbeigeflogen, sagt ein Fisch: Na und? " Wir haben gelacht bis uns die Tränen über die Wangen liefen, damals in einer Pizzeria. Die anderen haben uns nur kopfschüttelnd angeschaut. Mir fallen tausend Dinge ein, auch wenn wir uns nicht mehr so oft gesehen haben, wir wussten doch, dass wir füreinander da sind, dass wir wichtig füreinander sind. Immer wieder kam eine SMS von Dir: Heikchen, lange nichts gehört, geht es Dir gut? Oder ich schickte Dir eine SMS: Liebes, alles klar bei Dir?   

 

Wie wertvoll solche Dinge sind, merkt man leider oft erst, wenn es zu spät ist.  

Dass Du krank warst, war schon seit zwei Jahren bekannt aber als Du mich vor wenigen Wochen angerufen hast, zog es mir doch den Boden unter den Füßen weg. Weinend erzähltest Du mir, dass Du im Krankenhaus liegst und nur noch ein paar Wochen zu leben hast.  

Ich fuhr am nächsten Tag zu Dir und als ich ins Zimmer kam, wurde mir erst bewusst, wie schlecht es um Dich stand. Aber Du lächelst mich an, mit Deinem unvergesslichen Lächeln. Ich setz mich zu Dir und weiß gar nicht was ich sagen soll. Meine Stirn tut weh, Tränen die raus wollen, die ich aber unterdrücke. Hallo Liebes, wie geht es Dir? Ach, nicht gut, ich bin müde aber so schön dass Du hier bist. (Deine Stimme, das kann doch nicht sein, dass ich Deine Stimme nicht mehr hören kann, ich will das nicht, will das nicht). Ich berühre Deine Hand, mein Gott, sie ist so zerbrechlich und immer lächelst Du mich an, ich lächel zurück. Hast Du Angst? Ja, habe ich, sehr große sogar. Ich muss an meinen Mann und meine Tochter denken, wie wird es ihnen gehen wenn ich nicht mehr da bin? (Oh Gott, ich will das nicht, wie..sie ist bald nicht mehr da) Ich will das nicht, ich will nicht, dass Du.....stirbst. Meine Stirn schmerzt immer stärker. Ja, ich auch nicht, aber da kann man nichts mehr machen. Schade, dass wir in den letzten Jahren so wenig Kontakt hatten. Aber ich habe immer an Dich gedacht. Ich auch an Dich. Sie schließt die Augen, lächelt weiter. Soll ich gehen, bist Du müde? Du nickst. Ich steh auf, was soll ich sagen, ich kann doch nicht einfach so gehen. Sie hierlassen, für immer. Ich hab Dich lieb. Ich hab Dich auch lieb, Heikchen.  

Wir umarmen uns und ich gehe. Du winkst mir noch zum Abschied und lächelst die ganze Zeit. Diesen Moment werde ich nie vergessen, das letzte Mal Du und ich. 

 

Heute war Deine Beerdigung. Das Wetter war schön heute, viele Menschen waren dort und Du wärst stolz auf Deine Tochter und Deinen Mann gewesen. Sie waren so tapfer und haben viele liebe Menschen um sich, die sich um sie kümmern. Hier hat sich auch seit vielen Jahren die frühere Clique wieder getroffen. Es hätte Dir gefallen uns zusammen zu sehen. Überall warst Du, immer wieder Du, Du fehlst mir. Nie wieder Deine Stimme, keine SMS mehr, wir vermissen Dich..Alle. Meine Stirn tut nicht mehr weh; heute kamen alle Tränen raus. Ein Spruch den ich vor kurzem gelesen habe, gibt mir ein wenig Trost: 

 

 

Während hier Menschen um Dich trauern

freut sich auf der anderen Seite jemand

Dich wieder zu sehen.  

 

 

Ich würde mich freuen, wenn Du dieser jemand bist, wenn es bei mir mal soweit ist.

 

In tiefer, inniger Liebe und  

für Immer

 

Dein Heikchen  

 

 

 

1. Juli 2011

 

Erwarte alles vom Leben

 

Heute habe ich einen sehr schönen Text gelesen, den ich hier wiedergeben möchte:

 

Ändere Dich. Aber fange langsam damit an, denn wichtiger als die Geschwindigkeit ist die Richtung.  

Setze dich auf einen anderen Stuhl auf der anderen Seite des Tisches. Später setze Dich an einen anderen Tisch. Wenn Du das Haus verlässt, versuche, auf der anderen Seite der Straße zu gehen. Dann ändere den Weg, gehe ruhig durch andere Straßen, sieh Dir alle und alles, an denen und an dem Du vorbeikommst, genau an. Nimm einen anderen Bus. Ändere eine Zeit lang Deinen Kleidungsstil; gib Deine alten Schuhe weg und versuche, ein paar Tage lang barfuß zu gehen, selbst wenn es nur zu Hause ist. Nimm Dir einen ganzen nachmittag frei, um ungestört spazieren zu gehen, dem Gesang der Vögel oder dem Autolärm zuzuhören. Öffne und schließe die Schubladen mit der linken Hand. Schlafe auf der anderen Seite des Bettes. Anschließend versuche, in anderen Betten zu schlafen. Sieh Dir andere Fernsehprogramme an, lies andere Bücher, lebe andere Liebesgeschichten als sonst- auch wenn es nur in der Fantasie ist. Gehe später schlafen. Gehe früher schlafen.

Lerne jeden Tag ein neues Wort. Iss ein bißchen weniger, iss ein bißchen mehr, iss etwas anderes als sonst; wähle neue Gewürze, neue Farben, Dinge, die Du  vorher nie auszuprobieren gewagt hast. Iss woanders zu Mittag, gehe in andere Restaurants, trinke andere Getränke, kaufe Brot in einer anderen Bäckerei als sonst. Iss früher zu Mittag, iss später zu Abend oder umgekehrt.

Versuche jeden Tag etwas Neues: eine neue Methode, ein neues Wissensgebiet, einen neuen Trick, ein neues Vergnügen, einen neuen Zugang zu den Dingen. Wähle einen anderen Markt aus, eine andere Seifenmarke, eine andere Zahnpasta. Bade zu anderen Uhrzeiten.

Benutze andersfarbige Kugelschreiber. Kaufe Dir eine neue Brille, schreibe andere Gedichte als sonst. Gehe woanders spazieren.

Liebe jedes Mal mehr und anders. Auch wenn Du glaubst, Dein Partner oder Partnerinn könnte erschrecken. Nimm eine andere Handtasche. Eröffne ein Konto bei einer anderen Bank. Gehe in andere Kinos, zu anderen Friseuren, in andere Theater, besuche andere Museen als sonst.  

Ändere Dich. Und überlege ernsthaft, einen anderen Job zu finden, eine neue Beschäftigung, eine Arbeit, die dem mehr ähnelt, was Du vom Leben erwartest, die würdiger, menschlicher ist. Wenn Du keine Gründe findest, aus Deinem Leben auszubrechen, erfinde sie: Sei kreativ.

Und nimm die Gelegenheit wahr, eine einfache, lange Reise zu machen, wenn möglich, ganz ohne Ziel.

Probiere neue Dinge aus. Wechsle erneut. Ändere Dich noch einmal. Probiere es ein weiteres Mal. Du wirst ganz bestimmt Besseres oder Schlechteres als das kennenlernen, was Du bereits kennst, aber darum geht es nicht. Das Wichtige ist die Veränderung, die Bewegung, die Dynamik, die Energie. Nur Totes verändert sich nicht-Du aber lebst. 

 

 

 

 

 

 

 

5.Mai 2011

 

Am Sonntag hatte unsere Tochter Kommunion. In den letzten Monaten hat sie viel gelernt über die Lehren Christi und die Kirche. Es war ein schönes Fest, jedes Kind war festlich gekleidet und aufgeregt, es lag eine besondere Energie über diesem Tag. Heute ist es schwieriger denn je, den Kindern etwas zu vermitteln. Die Kirche hat schon längst nicht mehr den Stellenwert, den sie früher hatte. Viele Glaubenssätze und Ansichten kamen ins Wanken und wurden in Frage gestellt. Man glaubt nicht mehr nur, weil es die Kirche so will oder weil es schon immer so war. Die Menschen werden durch die Turbulenzen herausgefordert, ihren eigenen Glauben zu entwickeln, Ihren individuellen Weg zu gehen, mit allem was dazugehört. Dies ist nicht bequem aber ich denke, notwendig.  

 

 

Ich wünsche meiner Tochter an erster Stelle nicht eine gut bezahlte Stelle und ein teures Auto, sondern die Verbindung mit ihr selbst und der Natur, eine selbstbewusste Suche nach dem Ursprung und den festen Glauben an etwas Höheres. Ich hoffe, sie wird ein Mensch , der respekt- und liebevoll mit allem umgeht, was sie umgibt und dass sie die Suche nach der Liebe nie aufgibt.

 

Glaube nicht einfach an alles, nur weil du es gehört hast.
Glaube nicht einfach an alles, nur weil man darüber spricht und redet.
Glaube nicht einfach an alles, nur weil es in deinen religiösen Büchern geschrieben steht.
Glaube nicht einfach an alles, nur weil es die Autorität deiner Lehrer und Eltern fordert.
Glaube nicht einfach an alles, nur weil die Tradition es über Generationen hin gebietet.
Falls du aber nach genauer Beobachtung und Analyse erkennst, daß es vernünftig ist und
dem Guten wie dem Wohlergehen des Einzelnen und Aller dient,
dann akzeptiere es und lebe strikt danach.
(Dhammapada)  

 

 

 

 

 

09. März 2011

 

I would be good

 

Ein wunderbares Lied, ein wunderbarer Text, eine wunderbare Frau!

 

 

 

 

 

 

That I would be good even if I did nothing
That I would be good even if I got the thumbs down
That I would be good if I got and stayed sick
That I would be good even if I gained ten pounds

That I would be fine even even if I went bankrupt
That I would be good if I lost my hair and my youth
That I would be great if I was no longer queen
That I would be grand if I was not all knowing

That I would be loved even when I numb myself
That I would be good even when I am overwhelmed
That I would be loved even when I was fuming
That I would be good even if I was clingy

That I would be good even if I lost sanity
That I would be good
Whether with or without you

 

 

 

 

13. Feburar 2011

 

Frauenabend

 

Gestern war Frauenabend. Mein Mann war übers Wochenende weg und der Kleinste lag im Bett. Wenn nun jemand denkt, dies habe ich genutzt um mich frisch gestylt und gepudert ins Nachtleben zu stürzen, der irrt. Nein, dieser Abend war meiner Tochter und mir gewidmet. Viel zu selten sind die Momente, in denen wir nur zu zweit sind.  

Als endlich Ruhe eingekehrt war hieß es, Sofa ausziehen, Decken und Kissen hervorgeholt, Knabberteller vobereiten und dazu das richtige Outfit, unsere Pyjamas und Wollsocken, anziehen. Dann ab in die Kissen, Geschichten vorgelesen, zwischendurch ein wenig "Wetten dass" schaun und ganz, ganz viel Gekuschel.

Der letzte Abend dieser Art ist schon einige Zeit her und ich entdecke erstaunt viele neue Eigenschaften an meiner Tochter. Wie groß sie geworden ist, in manchen Dingen ist sie mir sehr ähnlich, ich erkenne mich oft in ihr. Sie macht mich unglaublich stolz und ich bin sehr, sehr dankbar.

Noch geniesen wir beide diese Zweisamkeit und ich bin mir sehr wohl bewußt über diese kurze, wertvolle Zeit.  

 

Die Zeit, der ungeteilten Aufmerksamkeit, nur füreinander da zu sein. Eine ganz besondere Zeit.

Meine Tochter und ich

 


1  

 

 

09.Februar 2011

 

 

Peaceful Warrior - Dan Millman

 

Es gibt Filme, die hinterlassen etwas. Etwas, was tiefer geht, was berührt, zum nachdenken anregt. Solch ein Film ist mein folgender Filmtipp.  

 

Peaceful Warrior  

 

Dieser Film basiert auf dem Kultbuch "Der Pfad des friedvollen Kriegers".  

Die wahre Geschichte eines jungen Mannes, der in seinem schwächsten Moment zu seiner wahren Größe findet.  Er begegnet eines Nachts, als er wieder versucht seinen Schlafstörungen zu entkommen, einem wundersamen alten Mann. Socrates! Doch wer ist dieser Mensch? Ein Zauberer? Ein Schamane? Oder einfach nur ein Spinner? 

Ein Film, der Schritt für Schritt in eine neue Bewusstheit einführt. Auf faszinierende Weise wird der oft schmerzliche Weg derTransformation beschrieben.  

 

 

 

"Peaceful Warior ist ein wichtiger, ein inspirierender Film und kann Leben verändern." – Sting

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Januar 2011

 

Frohes Neues Jahr! 

 

Mein erster Eintrag im neuen Jahr. Ich freue mich darauf und bin gespannt, was mich erwarten wird.

Ich wünsche allen ein wunderschönes neues Jahr, viele schöne Ereignisse, Erlebnisse, auch Zeit für die innere Welt, die so lange vernachlässigt wurde.

 

 

Hier ein Video zur Einstimmung und Erinnerung wie einfach doch alles sein könnte, wenn sich jeder daran halten würde

 

 

24. Dezember 2010

 

Ödelödelöt..dadadda

 

Mit diesen angehenden Worten wurden wir heute morgen um 4.30 Uhr von unserem Sohn geweckt, sollte soviel heißen wie: Ich wär dann wach, lasst uns aufstehen!

 

So hat unser Tag begonnen, müde sind wir nun und es gibt noch einiges zu tun. Die Schwiegereltern aus Bayern kommen angereist, Geschenke müssen eingepackt werden, gekocht, geputzt, Baum geschmückt und und und....Tausend Dinge rotieren im Kopf, von Entspannung und Friede kann nicht wirklich die Rede sein..Aber: will ich das überhaupt so? Will ich wirklich bis zur letzten Sekunde arbeiten um dann den Heiligen Abend nur noch müde und erschöpft zu erleben? Der Verstand und die anerzogenen Muster schreien laut: Natürlich, alles muss sauber sein, was sollen denn die Leute sagen, das gehört sich so. Und meine kleine, erschöpfte Seele flüstert: Nein, nein..bleib bei mir, gib auf, kämpf nicht mehr, werd ruhig, komm zu Dir und erleb was WIRKLICH wichtig ist: Die besondere Energie an diesem Tag, die Freude der Kinder, Demut und Hingabe, Dankbarkeit..Liebe! Es ist nicht so einfach, sich dessen immer wieder bewußt zu werden und bewußt zu machen aber es lohnt sich, dies immer wieder zu versuchen. Aufgeben zu kämpfen, zur Ruhe kommen..fallen lassen. 

 

In diesem Sinne wünsche ich allen ein wunderbares, besinnliches Weihnachtsfest und viele glückliche Momente!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8. Dezember 2010

 

Vorfreude Weihnachten

 

Letztes Wochenende waren wir in Konstanz am Bodensee. Immer wieder zieht es uns dorthin, wir fühlen uns dort sehr wohl und haben mittlerweile eine feste Adresse, es braucht keine Zeit der Eingewöhnung. In Konstanz ist ein wunderschöner Weihnachtsmarkt, mittlerweile der zweitgrößte von Süddeutschland. Unten ein paar Impressionen, eine schöne winterliche Restwoche wünsche ich allen! 

 

 

 


 

 

 

 

19. November 2010

 

Wochenende

 

Meine Große ist eben von der Schule nach Hause gekommen, endlich wieder Wochenende, sagt sie und schmeisst den Schulranzen in die Ecke. Sofort kommt der kleine Bruder angelaufen und begrüßt sie, welch ein Leuchten geht über beide Gesichter.

 

Ich steh in der Küche und bereite das Mittagessen vor, zwischendurch rette ich die Katze vor Raphael, der gerade herausfinden wollte, wie sie wohl reagiert, wenn ein dickes Buch auf ihren Kopf fällt. Meine Tochter meckert, weil sie Hunger hat und das Essen  noch nicht fertig ist. Während des gemeinsamen Mittagessens schmeisst mein Sohn Nudeln in mein Getränk und seinen Teller mit Inhalt auf den Boden. Nachdem ich alles aufgewischt habe und ich mein (inzwischen kaltes) Essen zu mir nehmen konnte ging es an die Hausaufgaben und die Planung für den bevorstehenden Geburstag von Maria (meiner Tochter). Es gilt eine Menge zu erledigen.

 

Früher bestanden die Wochenenden aus Verabredungen, ausschlafen, Bücher lesen, Filme anschauen. Diese Dinge sind mittlerweile sehr selten geworden, aber umso wichtiger sind sie. Wenn beide Kinder abends im Bett liegen zünde ich Kerzen an und geniese die Ruhe. Diese Zeit der Besinnung ist so wertvoll und intensiv geworden, kein Wochenende vorher, als "Nicht-Mutter" , hätte mir das so nahe bringen können.

Ein wichtiges Prinzip von Ayurveda ist, sich nach dem Vorbild der Natur zu richten, alles ruhiger angehen zu lassen. Genau das werde ich in den so wenigen  

"kinderfreien" Stunden an diesem Wochenende machen um dann tagsüber wieder da zu sein, für all die stressigen, verrückten aber auch einzigartig und liebevollen Dinge, die ein Familienleben so mit sich bringt.

 

Ich wünsche Euch und Ihnen ein wunderschönes Wochenende 

 

Der Mensch braucht Stunden,

in denen er sich sammelt

und in sich hinein lebt

Albert Einstein